Vor einiger Zeit habe ich einen Erfahrungsbericht über die Fuji X-T1 geschrieben und auch damals eine Vorankündigung gemacht wie sich die Fuji auf der Reise nach Neuseeland bewährt. Nun sind seit diesem Bericht einige Monate ins Land gezogen und im März dieses Jahres ist zusätzlich noch die Fujifilm X-Pro2 als Nachfolgerin der X-Pro1 lanciert worden.

Für mich machte der Schritt von der X-T1 auf die neue X-Pro2 dank der zahlreichen Weiterentwicklungen absolut Sinn. Ich erhielt sie dann gleich noch kurz vor der Abreise nach Neuseeland Mitte März. Der neue Bildsensor (X-Trans CMOS III) im Zusammenhang mit der höheren Auflösung von 24MP ist gerade in der Landschaftsfotografie ein grosser Gewinn. Zudem ist der Autofokus bedeutend präziser und schneller sowie auch der neu eingebaute Joystick für die Messfeld Auswahl überzeugen.

Warum mich die X-Pro2 überzeugt

Fujifilm X-Pro2 im Einsatz
Fujifilm X-Pro2 im Einsatz

Sie fühlt sich wie von Fujifilm gewohnt äusserst hochwertig und gut verarbeitet an. Dass das aber nicht nur ein Gefühl ist, beweist Sie spätestens wenn man mit ihr arbeitet! Die Fujifilm X-Pro2 ist ein Werkzeug für den Profi sowie auch für den ambitionierten Fotografen. Das Handling ist sehr reduziert auf alle wesentlichen Dinge und das ist gut und richtig so. Intuitiv fokussiert man sich mit dieser Kamera auf das Wesentliche – nämlich das Bild!

Für meine Bedürfnisse sind alle Knöpfe und Rädchen dort wo man sie auch braucht. Eine Kamera für die Fotografie ohne viel Schnick-Schnack. Die Fuji X-Pro2 gibt mir zudem das Gefühl für jede Situation das richtige Werkzeug dabei zu haben. Ob dies für die Landschaftsfotografie, auf Reisen unterwegs, bei der Auftragsfotografie – oder wie kürzlich für eine Hochzeitsreportage. Nebenbei ist die Bildqualität hervorragend. Dank der Auflösungssteigerung auf 24MP hat man auch etwas Reserve bei der Weiterverarbeitung der Bilder.

Robust und Wetterfest

Ich möchte auch bei garstigem Wetter oder auch bei Kälte fotografieren. Das gibt mir somit keine Einschränkungen in der Verwendung. Mit Fujifilm bin ich da sorgenfrei. Ich kann in Kombination mit einem wetterfesten Objektiv auch bei Dauerregen und Nässe ohne zusätzlichen Schutz fotografieren. Natürlich gibt es auch andere Lösungen, aber ich bevorzuge diese Art. Die X-Pro2 unterstützt mich wie ein perfektes Werkzeug in meinem ganzen Prozess bis zum fertigen Bild und ich kann mich immer auf sie verlassen!

In der Zwischenzeit wurde auch die Fujifilm X-T2 auf den Markt gebracht, welche ungefähr dieselben technischen Daten aufweist wie die X-Pro2, sich aber doch bedeutend im Gehäuse unterscheidet. Ich behalte meine X-Pro2 und werde mir eventuell noch einen zweiten Body dazulegen. Dies sagt wie sehr ich diese Kamera liebe!

Gerne zeige ich unten eine Auswahl meiner Lieblingsbilder, die ich mit dieser Kamera gemacht habe. Es sind vorallem Landschaftsaufnahmen, ich habe aber auch ein paar Bilder aus anderen Serien drin, wie z. Bsp. von einer Hochzeitsreportage und Fotos aus der Auftragsfotografie.

 

 

 

 

 

3 Replies to “Fujifilm X-Pro2 Erfahrung”

  1. Sehr schönes Portfolio, sehr schöne Landschaftsaufnahmen, danke Oliver Wehrli! Für einmal sieht man in den Laubwäldern und den gelben Lärchenbäumen nicht die ‚Wolken‘ (seltsame Bildeffekte, die dem X-Trans Sensor vorgeworfen werden sog. ‚watercolor-effects‘ und ‚worming‘). Darf man nach dem PP Workflow fragen, welche Bildbearbeitungssoftware wird verwendet? Kann ein Hobbyfotograf diese unerwünschten Nebeneffekte vermeiden? Danke!

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    1. Hallo David. Vielen Dank für dein Feedback! Das mit den seltsamen Bildeffekten höre ich zum ersten Mal. Ich verwende wie viele andere ebenfalls Adobe Lightroom für die Bildbearbeitung. Ab und zu ergänzend Photoshop. Gerade Lightroom ist recht einfach zu bedienen und funktioniert einwandfrei ohne unerwünschte Nebeneffekte! Viele Grüsse, Oliver

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