Fotografie der feinen Kunst

Fotografieren ist eine Kunstform. Nicht von ungefähr kommt auch der Spruch „Malen mit Licht„. Jeder Fotograf sieht das Licht und das Bild etwas anders und so wird das auch in der definitiven Umsetzung oft unterschiedlich interpretiert. Bei der Entwicklung des im RAW-Format aufgenommenen Bildes fliessen auch  eigene Gefühle und das Erlebte mit ins Bild. Mein persönlicher Anspruch besteht darin, wenn immer möglich ein Einzelbild zu machen und das Erlebte in der Landschaft möglichst realistisch im entwickelten Bild transportiere. Ich möchte die bestmögliche Qualität in den Bilddaten haben, um später auch grossformatige Fine Art Prints zu machen. Auf dieses Thema komme ich in diesem Beitrag zu sprechen.

Ursprung des Begriffs „Fine Art“

Der Ursprung des Begriffs „Fine Art“ kommt gar nicht aus der Fotografie, sondern aus der Malerei. Bestandteil davon waren ästhetische und konzeptionelle Belange, welche mit der Darstellungsform des Motivs zu tun hatte. So liegt auch der wesentliche Aspekt der Fine Art Fotografie das Schaffen eines künstlerischen Werkes das in einer Art hochwertig und in ästhetischer Art und Weise verwirklicht wird. Auch die Technik die gebraucht wird, um die exakten Details des Bildes (Kunstwerkes) herauszuarbeiten, ist ein wesentlicher Aspekt der Fine Art Photography.

Fine Art Prints sind ausserdem für die Ewigkeit gemacht. Bei der Auswahl des Papiers sowie die Pigmentfarbe oder chemisch belichtetes Papier erreicht man auch eine hohe Langlebigkeit von >70 Jahre. Bei Dunkellagerung ein Mehrfaches. Ich produziere meist in einer Umsetzung auf Echtfoto Papier (Fujicolor Crystal Archive DP II) kaschiert auf Alu-Dibond oder hinter brillant-klarem Acrylglas auf Alu-Dibond Rückwand. Dabei werden die Bilder in der Entwicklung im klassischen, chemischen Prozess belichtet und entwickelt. Das garantiert herausragende Qualität, hervorragende Farbwiedergabe und optimale Schärfe und tiefe, satte Schwarztöne.

Eine schöne Option ist aber auch ein Fine Art Druck auf sehr Künstlerpapier von Hahnemühle. Hier gibt es ganz unterschiedliche Papiersorten in matt oder auch pearl Versionen. Sehr gerne drucke ich auf solches Papier mit dem eigenen Drucker und verwende hierfür meist das matte Hahnemühle „photo rag ultresmooth“ Fine Art Papier. Aber auch das „Bamboo“ Papier gefällt mir sehr gut. Diese Ausdrucke verwende ich vorwiegend im Eigengebrauch bis zu einer Grösse von A3+. Mit diesem Papier lassen sich aber auch wunderschöne grossformatige Bilder produzieren.

Technik

Für eine grossformatige Umsetzung die mit feinsten Details über das gesamte Bild bestechen, braucht es auch entsprechende Bilddaten als Ausgangslage. Natürlich kann man mit fast allen heutigen modernen digitalen Kameras und den dort gegebenen Auflösungen schöne Druckerzeugnisse erstellen. Hier hängt es auch davon ab, wie qualitativ gut fotografiert wurde und die Daten auch entsprechend aufbereitet wurden. Dennoch gibt es kleine aber feine Unterschiede bei gewissen Aufnahmetechniken und Equipment. Meine Fotografie erhielt durch die Verwendung einer Mittelformatkamera (Fujifilm GFX 50s) und deren herausragenden Optiken eine weitere Dimension. Mit der Kamera und deren Sensorgrösse (43,8 x 32,9 mm) sowie einem herausragenden Objektiv, können selbst kleinste Details und eine herausragende Anmutung über das gesamte Bild wiedergegeben werden, die auch eine Vergrösserung in Fine-Art-Qualität zulässt. Meine langjährige Erfahrung in der Fotografie mit unterschiedlichen Kameratechniken und Sensorgrössen zeigt, dass die Tiefenwirkung einer Landschaftsfotografie, aufgenommen mit einem grösseren Mittelformat-Sensor, nochmals an Plastizität gewinnen und eine dreidimensionale Wirkung beim Betrachter erzeugen. Setzt man das auf grossformatige Bilder um, erhält es erst richtig die eindrückliche Strahlkraft.

Fine Art Kunst im Raum

Möchten Sie ein Landschaftsbild in Grossformat in Ihre Räumlichkeiten bringen? Dann berate ich Sie gerne persönlich in der Umsetzung und Auswahl des Bildmotivs. Mehr Infos und Kontakt auf meiner Website: www.oliverwehrli.ch

Beispiel an Bildvisualisierungen im Wohnraum

 

 

9 Replies to “Fine Art Fotografie”

    1. Herzlichen Dank! Es können durchaus auch 150 dpi genügen sofern mit der Grösse die Auflösung sonst nicht ausreicht. Z. Bsp. gerade für Leinwand. Die Fine Art Produktionen hingegen mache mache ich auf eben dem erwähnten chemisch belichteten Papier. Hier als Ausgangslage jeweils mit 300 dpi als tiff-File. Der Grund ist, dass mit dieser Produktionsart die 300 dpi auch umsetzbar ist, sowie auch die Vergrösserung meist unproblematisch ist. Viele Grüsse, Oliver

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      1. Hallo Oliver. Herzliche Dank für deine Antwort! Toll – Poster mt 300dpi Braucht aber auch entsprechend hochaufgelöste Bilder dafür! Hoffe ich seh mal ein Ausdruck live irgendwo! En Liebe Gruess Rägi

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      2. Ich arbeite daran, dass es öfters live zu sehen gibt;). Wobei letztes Weekend an der Werkschau wär eine Gelegenheit gewesen. Ein Bild in 160x120cm Grösse. Ansonsten kannst gerne jederzeit mal bei mir zu Hause vorbeikommen. Hab ein paar Beispiele und können etwas fachsimpeln :). Liebe Grüsse, Oliver

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      3. Hallo Oliver. Ja, das wäre natürlich sehr cool. Würe mich schon mal interessieren. Ich wohne ja auch im Aargau, somit liegt das sicher mal drin. Ich denke, deine Kontaktdaten finde ich auf deiner Homepage. Danke fürs Angebot und bis bald mal. Liebe Gruess Rägi

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